In Meckenburg-Vorpommern beginnen mit der kalten Jahreszeit auch die Hausschlachtungen. In der ländlichen Gegend haben sie eine lange Tradition. Sie waren lange Zeit eine Form der Selbstversorgung der Landbevölkerung. Jetzt werden sie oft wegen der regionalen Rezepte und Verarbeitungsformen durchgeführt. Gern werden Sie auch als Schlachtefest gefeiert. Denn wenn das Schwein auf der Leiter hängt gibt es den ersten “Schluck”. Nach dem Schlachten, der Fleischbeschau und der Auskühlung wird in der Regel am nächsten Tag zerlegt und Wurst gemacht.
Eine besondere Tradition nach dem Fleischabkochen ist das Wellfleischessen. Ein paar Stücke vom Kopf, Bauch und mageren Teilen, dazu Senf und Schwarzbrot-also richtig deftig-kräftig mit einem Schluck Korn, das ist was Herrliches. Die Familie sitzt gemeinsam mit dem Fleischer am Tisch und es wird über alte Zeiten gesprochen. Der Kessel dampft,und das Griebenschmalz von den Flomen wird ausgelassen. Der Geruch nach Majoran, Thymian und Zwiebeln mach sich breit.(Fortsetzung folgt)
• Sonntag, Oktober 28th, 2007
Category: Der Fleischermeister, Fleisch u. Wurst
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2 Responses

Sonntag, 28. Oktober 2007
Gern gebe ich meine Erfahrungen und Informationen zu Hauschlachtungen in Meckpom weiter. In meinem Shop finden Sie die Schlachtekiste für 19,99 €.
Fleischermeister Norbert Kroll
Dienstag, 30. Oktober 2007
Da läuft einem ja das Wasser im Munde zusammen, wenn man das ließt. So schöne frische Bouletten beim Schlachten zu Essen…nicht schlecht.
Schöne Grüße
B.Schneller